Stefan Rabsch

SEO / Product Manager / Fachbuchautor

Lands End San Francisco

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R.I.P. Steve Jobs

Apple-Chef Steve Jobs ist gestern – mit 56 Jahren viel zu früh – gestorben. Damit verliert das Unternehmen Apple und die Welt einen großen Visonär und Innovationstreiber. Unter ihm wurde unter anderem der iMac entwickelt und die neueren Geräte iPod, iPhone und iPad. Mit diesen mobilen Geräten entsteht eine ganz neue Generation des Internet. Die Apple-Homepage gedenkt heute der großen Persönlichkeit und auch die ansonsten fast leere Google-Homepage enthält einen Hinweis auf Jobs Tod. Rest in peace, Steve Jobs!

Wie geht es mit Apple nun weiter? Man wird es sehen. Der große Wurf war die iPhone 5 4S Präsentation schonmal nicht.

The Future of Search aus Google-Sicht

Auf der diesjährigen dmexco ging es auf dem Google-Stand nicht nur um die neuen Themen Display, Mobile & Social, sondern auch um das Kerngeschäft: die Suche. Die Zukunft der Suche besteht vor allem aus neuen Funktionen, z.B. einer Flugsuche und den Bemühungen nach (noch) relevanteren Suchergebnissen für Nutzer. Dies soll über drei große Aspekte gelöst werden.

Zum Einen sollen Geolocation-Signale standortbezogene Ergebnisse liefern. Besonders über die Handy-GPS Koordinaten ergeben sich genaue Standortdaten. Als weiterer Aspekt werden historische Daten für relevantere Ergebnisse genutzt. Wenn z.B. ein Nutzer italienische Restaurants bevorzugt, werden diese auch bei zukünftigen Suchen höher gelistet. Der dritte Aspekt sind die Social Signals, die vor Allem über Google+ Daten zur Relevanzbestimmung hinzugezogen werden.

Also kurzgesagt, die Google-Suche wird immer komplexer. Hier das Video zum „Future of Search“ Vortrag vom Google-Mitarbeiter Patrick Singer.

Live Q&A Session mit Matt Cutts

Wer etwas Zeit hat (ca. 45 min) und sich stärker mit dem Thema SEO beschäftigt, der sollte mal in die Live Q&A Session mit Matt Cutts schauen. Zusätzlich zu den regelmäßigen kleinen Videos in Googles Webmaster Hilfe gab es am 21. September eine spannende Frage-und-Antwort-Runde mit dem obersten Search Quality Wächter. Viele kleine und größere SEO-Fragen (teilweise auch Off-Topic) wurden beantwortet, so dass jeder die ein oder andere Info für sich mitnehmen kann.

Hit by Google Panda-Update – Was tun?

Seit Freitag ist das Panda-Update von Google nun auch in Deutschland angekommen. Die SEO-Tool-Anbieter Sistrix, Searchmetrics und SEOlytics haben bereits über die positiven und negativen Entwicklungen einiger Websites gebloggt. Grundlage sind hier die erhobenen Rankingergebnisse vor und nach dem Panda-Update. Daraus bilden die Anbieter einen Wert, der die Perfomance einer Domain in der Google-Suche abbildet.

Unter den Verlieren waren einige Websites, die ich auch selbst als potenzielle Kandidaten gesehen habe, aber auch einige Überraschungen. Viel wichtiger ist aber, was man als betroffener Website-Betreiber nun vornehmen kann, um wieder besser dazustehen.

  1. Verstehen, was passiert ist.
  2. Google-Blogpost lesen zur Qualität von Websites.
  3. Gegenmaßnahmen ergreifen.
  4. Eventuell sogar das eigene Business-Modell überdenken

Mir ist aufgefallen, dass viele Gesundheitsseiten betroffen sind, z.B. onmeda.de, netdoktor.de oder medizinfo.de. Alle großen Portale im Bereich Gesundheit gehören zu den Verlieren. Wieso das? Andere Qualitätsjournalismus-Seiten verlieren nicht. Tendenziell handelt es sich um gute Inhalte, auch die Werbeeinblendungen sind nicht überzogen. Der Nutzer sollte eigentlich zufrieden gestellt sein.

Sichtbarkeitsentwicklung (Sistrix)

Sichtbarkeitsentwicklung (Quelle: Sistrix Toolbox)

Also geht es an die Analyse. Ich empfehle dazu das eigene Web-Analytics-System, eines der großen SEO-Tools und den eigenen Verstand zu nutzen.

  • Im Web-Analytics Tool nachschauen, welche Seitenbereiche weniger SEO-Traffic bekommen. Meist ist ein bestimmter Seitentyp betroffen, der weniger Visits über Google bekommt. Hier lohnt es sich, wenn jede URL einem Content-Typ zugewiesen wurde, evtl. kann man aber auch mittels der URL-Struktur Rückschlüsse auf Seitentypen ziehen.
  • Welche Webseiten weisen besonders hohe Bounce-Rates auf? Die Abbruchquote soll eines der Hauptkriterien im Panda-Update sein.
  • Negative Ranking-Entwicklungen anschauen: Sind bestimmte Keywords einer Kategorie zuzuordnen? Im Beispiel von onmeda.de führen z.B. viele dieser Keywords auf das Foren-Angebot. Hier muss wohl Hand angelegt werden.
  • Entwicklung von Subdomains anschauen: Welche Subdomains sind am meisten betroffen?
  • Das Klicken auf die eigenen Suchergebnisse, die herabgestuft wurden, hilft meist. Ein objektiver und kritischer Blick auf das erscheinende Ergebnis bringt es ans Tageslicht. Wären Sie als Suchender damit zufrieden? In den meisten Fällen gibt es hier ein „Nein“. Warum sollte Google also diese Seite höher ranken?
  • Vergleichen Sie die eigene Website mit denen, die sich in ihrem thematischen Umfeld befinden und nicht vom Panda-Update betroffen sind. Gibt es Unterschiede, z.B. in der Platzierung von Werbung?

Damit kann die Arbeit also losgehen. Mit den richtigen Schritten, wird es sicher auch bald wieder vorwärts gehen in der SEO-Entwicklung. Google wird alles tun, um die Suchenden zufrieden zu stellen und dadurch weiterhin hohe Einnahmen zu erzielen. Um dann so schöne Firmen wie Motorola aufkaufen zu können

Welche Tipps gibt es noch für Panda-Geschädigte?

Hier noch ein paar weitere Artikel zum Panda-Update:

Angst vorm Linktausch!?

Über die Feiertage ist endlich mal wieder Zeit, um ein paar Blogs zu lesen. Viele interessante Dinge passieren in der Online-Welt … um aber beim Thema des Blogs zu bleiben hier eine schöne Aufklärung von Bloofusion zum Thema Linktausch, in dem ein bischen die Angst davor genommen werden soll. Generell gilt: Qualität vor Quantität!

Mein Buch „Erfolgreiche Websites“ ist erschienen!

Jetzt ist es endlich soweit. Nach fast einen Jahr Arbeit gibt es nun seit 28. März 2011 mein Buch „Erfolgreiche Websites“ im Handel zu kaufen. Es umfasst das komplette Spektrum, wie Websites zum Erfolg geführt werden können, sie es durch verschiedenste Online-Marketing Maßnahmen oder Usability-Optimierungen. Zusammen mit einer ehemaligen Kollegin habe ich im April 2010 entschieden dieses Buchprojekt anzugehen. Keine leichte Aufgabe, wenn man zusätzlich noch Vollzeit arbeitet.

Die Idee zum Buch kam auf Anfrage des Verlags Galileo Computing Ende 2009 bei mir an. Ich habe dann geschaut, was möglich ist und entschieden noch jemanden als Autor mit dazu zu nehmen. Also habe ich gesucht, wer fachlich fit und zuverlässig ist – und außerdem noch gut schreiben kann, damit man dieses Projekt zusammen durchziehen kann. Mit Esther Düweke habe ich dann eine passende Co-Autorin gefunden, da wir schon viel zusammen gearbeitet haben und uns länger kennen. Zur Vorbereitung wurde von uns ein inhaltliches Konzept erarbeitet und ein Inhaltsverzeichnis erstellt. Damit ergibt sich dann der Autorenvertrag mit entsprechendem Zeitplan und Zwischenabgaben.

Dann ging es auch schon los mit dem Schreiben. Da wir beide noch einen Vollzeitjob haben, blieb somit nur noch Abends oder auch morgens und das Wochenende. Alle zwei Wochen haben wir uns inhaltlich abgestimmt und Kapitel gegengelesen. Somit konnten wir den Zeitplan einhalten und das Manuskript Mitte Januar 2011 abgeben. Wir konnten dabei auf private Kontakte zur Unterstützung bei der Erstellung der Infografiken und beim fachlichen Gegenlesen zurückgreifen, was dem Buch zu noch mehr Qualität verholfen hat.

Nach der Manuskriptabgabe erfolgte dann ein Lektorat durch den Verlag. Sobald die Korrekturen von Lektoren und Autoren eingearbeitet sind, wird eine sogenannte Satzfahne erstellt. Wir haben also das gesamte Buch als 780-Seiten PDF bekommen und haben dann noch finale Änderungen vorgenommen. Die Satzfahne gab uns schon ein gutes Gefühl, wie das Buch gedruckt aussehen wird. Erst da konnte ich wirklich glauben, dass es ein komplettes Werk wird, was man bald in den Händen halten kann. Nach ca. 2-3 Wochen war es dann soweit und wir hatten die ersten Bücher auf dem Tisch liegen und der Verkauf über Amazon und Co. ist gestartet.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen, beim Anwenden der Praxistipps und freue mich über Feedback zum Buch.

14. Februar – Tag der Linkliebe?

Heute ist der 14. Februar, Valentinstag. Ist es auch der Tag der Linkliebe? The Reach Group (TRG) hat investigativ mit Hilfe der SISTRIX-Toolbox zum Thema recherchiert. Ergebnis: Bei mehr als 14 Millionen deutschen Domains bekommen nur ca. 1.300 Websites Links von mehr als 1.000 unterschiedlichen Domains. Da sieht es mit der Linkliebe eher mau aus. Daher kam auch der Titel dieses Blogs. Ich erhalte gerne Links, verlinke aber auch gern. Also heute noch melden, ansonsten nächstes Jahr am 14.2. wieder. 😉


© TRG – The Reach Group

Rückblick OMCap 2010 in Berlin

Berlin hat wieder mal bewiesen, dass es die Online-Marketing Hauptstadt in Deutschland ist. Manche bezweifeln das ja immer noch 😉

Passend dazu gab es letzte Woche die OMCap – Online Marketing Capital. Eine bunte Abendveranstaltung mit vielen Leuten, Essen und kostenlosen Getränken. Super. Ich habe auch viele bekannte Leute wiedergesehen und neue getroffen. Auch von Außerhalb sind viele Online-Marketer gekommen. Beim Event war auch ein Comic-Zeichner, der einen Großteil der Personen zu Papier gebracht hat. So entstand ein großes Wimmelbild der Party-Gesellschaft. Rechts seht ihr auch den Comic von mir. Man beachte die Schuhe! *eigentlichmüssteichjetztwasverlinken*

Also ich freu mich auf das nächste mal, was wohl im Sommer sein wird – natürlich wieder in Berlin! Hier noch ein paar bewegte Bilder, wo man auch den besagten Comic wiederfindet.

Verfolgungswahn!?

… jetzt hat Google schon mein Auto gefunden. Zum Glück bin ich gerade umgezogen. Die Verfolgungsjagd geht also weiter …

Welcher Begriff wird gesucht?

PS: Sehr schöne Idee und Umsetzung von interoute (Anbieter für Netzwerk-Lösungen)

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